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Einblicke in die Fragmente des Mechanismus von Antikythera

nikon metrology industry research antikytheraIn einem spannenden Projekt zwischen High-Tech Industrie und internationalen Universitäten, einschließlich Cardiff, Athen und Thessaloniki, wurden die Geheimnisse eines zwei-tausend-Jahr-alten astronomischen Rechners, der sog. "Antikythera Mechanismus" gelüftet. Dabei wurde ein weltweit einzigartiges 400kV Mikrofocus- Tomografiesystem eingesetzt.

 

Der Mechanismus von Antikythera

Die Durchführung der Untersuchung mit 3D- Tomografie

Ein 400kV- Mikrofocus- CT- System von Nikon Metrology ist eingesetzt worden, um die Geheimnisse dieses alten Mechanismus´ zu entlüften, dessen Ursprung auf das Jahr 80 vor Christus geschätzt wird. Entdeckt wurde dieses Gerät von Tauchern im Jahre 1900 in einem Schiffswrack vor den griechischen Inseln. Der Antikythera Mechanismus ist eine Einheit mit über 30 Zahnradrädern und einigen Kurbeln und Hebeln; die gefundenen Stücke weisen griechische Inschriften und astronomische Beschreibungen auf. Forscher aus Athen gehen davon aus, dass es sich hierbei um eine Vorrichtung handelt, welche die Bewegung der Sonne, des Mondes und der Planeten simulieren kann, oder einen Kalender simuliert oder astronomische Ereignisse errechnen kann.

Obgleich die Einheit nicht grösser als ein Schuhkasten ist, ist sie zu kostbar und einzigartig, so das das nationale archäologische Museum in Athen veranlasste, nicht diese Einheit zu verschicken, sondern ein hochwertiges Tomografiesystem nach Athen zu bekommen. Nikon Metrology verschiffte auf eigene Kosten einen über 7,5 Tonnen schweren Computertomographen, um das Kunstprodukt in Griechenland zu untersuchen.

Das Equipment von Nikon Metrology ist essentiell gewesen, um das gegenwärtige Verständnis dieser Einheit zu begreifen. Die CT- Resultate sollten so aussagekräftig sein, dass man unter der Vorraussetzung von guten und klaren Bildern des Räderwerks die einzelnen Zähne aller Zahnräder erkennen kann, um den Forschern Aufschluss über das Zusammenspiel dieser Zahnräder zu ermöglichen. Die CT - Ergebnisse haben dieses sogar weit übertroffen. Die Resultate haben viel mehr Details der Einheit zeigen können, einschließlich des sogenannten 'Zeiger- Folgers' in Fragment B. Dadurch können die hinteren Knöpfe als Spiralförmig erkannt werden und nicht kreisförmig, wie ursprünglich angenommen. Die 3D CT Bilder haben auch eine Einheit aufgedeckt, welche zeigt, dass sogar Anomalien der Mondbewegung schon damals bekannt waren.

Die größte Überraschung war, dass man aufgrund der extrem hohen Auflösung versteckte Inschriften auf einigen der Fragmente erkennen konnte. Im Fragment G ist dieses exemplarisch: Price (1974) merkt an, daß die Inschrift "fast unleserlich" sei und nur 180 Buchstaben zu erkennen seien. Die hochauflösenden CT Bilder liefern jedoch insgesamt Zugang zu 932 Buchstaben. Zusammen mit Nikon Metrology betrachtet Professor Mike Edmunds das Resultat: "Die hervorragenden Ergebnisse von Nikon Metrology ermöglichen uns eine detaillierte Untersuchung des gesamten Mechanismus. Ich glaube, wie werden nie wieder solche hochwertigen Ergebnisse bekommen können".

Die Ergebnisse

Die Neuesten Ergebnisse wurden im Magazin Nature veröffentlicht; zeitgeich mit einer internationalen Konferenz in Athen über dieses Projekt: http://www.nature.com/nature/journal/v444/n7119/abs/nature05357.html

Decoding the ancient Greek astronomical calculator known as the Antikythera mechanism

T. Freeth (1,2), Y. Bitsakis (3,5), X. Moussas (3), J. H. Seiradakis (4), A.Tselikas (5), E. Mankou (6), M. Zafeiropoulou (6), R. Hadland (7), D. Bate (7), A. Ramsey (7), M. Allen (7), A. Crawley (7), P. Hockley (7), T. Malzbender (8), D. Gelb (8), W.Ambrisco (9) & M. G. Edmunds (1)

  1. School of Physics and Astronomy, Cardiff University, UK.
  2. Images First Ltd, UK.
  3. Department of Astrophysics, Astronomy and Mechanics, National & Kapodistrian University of Athens, Greece.
  4. Department of Physics, Aristotle University of Thessaloniki, Greece.
  5. Centre for History and Palaeography, National Bank of Greece Cultural Foundation, Greece.
  6. National Archaeological Museum of Athens, Greece.
  7. Nikon Metrology (X-Tek Systems Ltd, UK.)
  8. Hewlett-Packard Laboratories, USA.
  9. Foxhollow Technologies Inc., USA.

Letters, Nature, Vol 444, 30 November 2006.

BBC News Item

Ancient Moon 'Computer' revisited - The delicate workings at the heart of a 2,000-year-old analogue computer have been revealed by scientists.

BBC Radio 4 Programme

In the first episode of a new series of "Unearthing Mysteries", Aubrey Manning travels to Athens to find out about the latest research findings from the Antikythera Mechanism Research Project.

Book about the Antikythera Mechanism

New Scientist opinions editor, Jo Marchant describes in a new book the fascinating story of the Antikythera Mechanism, from its manufacture, to its loss at sea, its rediscovery 2000 years later, and the 100 year quest since then to decipher its mysteries.

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